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Fakten zur FASSADENBEGRÜNUNG

Messdaten und Vergleiche aus der Wissenschaft

Reduktion Oberflächentemperatur

  • Reduktion der Temperatur zwischen 8 und 19 °C
  • Niedrigere Oberflächentemperaturen von bis zu 11,6 °C im Vergleich zu unbegrünter Wand

Verdunstung

  • 10 bis 15 l/m²/Tag Verdunstung (Fassade 20 m hoch) mit Kletterpflanzen
  • Verdunstungskühlung von 280 kWh pro Fassade und Tag

Reduzierung des Wärmeinsel-Effekts

  • Wandgebundene Begrünung: Temperatursenkung gegenüber der Umgebungstemperatur von 1,3 - 3,5 Kelvin an warmen Augusttagen
  • Temperaturreduktion von 1,3 °C zu einer unbegrünten Referenzwand bei 60 cm Abstand zum System
  • Bodengebundene Begrünung: Senkung von 0,8 °C
  • Kühlung um bis zu 5 °C an extremen Hitzetagen möglich

Erhöhung der Luftfeuchtigkeit

  • 20-40 % höhere relative Luftfeuchten im Sommer und 2-8 % im Winter

Luftreinigung

  • Nach drei Jahren: CO2-Aufnahme von 0,8 - 0,9 kg/m² (800 kg bei 1000 m²-Dach)
  • 10-20 % höhere Filterwirkung als unbegrünte Dächer
  • Extensive Dachbegrünung: Feinstaubbindung maximal 10g/m²/ und Jahr
  • Extensivbegrünung: Abbau von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff (Butan) und Benzol aus Diesel- und Benzin- Abgasen betrug gegenüber dem Ausgangszustand bis zu 90 %

Natürliche Wärmedämmung

  • In Bezug auf den winterlichen Wärmeschutz ergab die Messung einer Fassadenbegrünung mit Efeu einen Temperaturunterschied zwischen Aussenblättern und Wandoberfläche von 3 °C
  • Bei einer wandgebundenen Fassadenbegrünung mit linearen Pflanzgefässen des Magistratgebäudes in Wien konnte im Winter hinter dem System eine bis zu 7 °C höhere Temperatur gemessen werden

Spürbare Lärmreduktion

  • Schallabsorption je nach Bepflanzung zwischen 3 und 5 dB
  • Wandgebundene Begrünung, abhängig von Aufbau- und Substratstärke: 4-9,9 dB

Sonnenschutz / Beschattung

  • Angenehmes Wohnklima und geringere Kosten durch Klimaanlagen
  • 40 - 80 % der Sonneneinstrahlung werden vom
    Laubwerk absorbiert bzw. reflektiert
    (Gerüstkletterpflanze)
  • Berschattungsrate 70 - 95 % durch laubabwerfende Begrünung
  • Bei pflanzlichen Sonnenschutzsystemen: Kühlkostenersparnis von ca. 43 %
  • Einsparung von 25 und 49 % an Primärenergie (Heizen & Kühlen) im Vergleich zu konventionellem Sonnenschutz an Südfassaden

Biodiversität

  • Massive Erhöhung der Artenvielfalt
  • Bei einer Bepflanzung mit Effeu:
    6 Spanner-Arten, 2 Tagfalter, Schwebfliegen,  Bienenarten und Wespenarten, die sich Nektar nehmen, Pollen wird von Efeu-Seidenspinne, Honigbienen, Wildbienen und Wespenarten genutzt, Frucht des Efeus von Rotkehlchen, Garten- und Hausrotschwanz, Amseln, Drosseln und Stare, Nistplatz für Amsel, Gelbspötter, Girlitz, Grünfink, Grauschnäpper, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Klappergrasmücke und Singdrossel

Akzeptanz

  • 84 % der Bewohner von begrünten Häusern und 68 % der Bewohner von unbegrünten Häusern standen dem Fassadengrün positiv gegenüber

Quelle: Studie des BuGG e.V.

Fakten zu begrünten INNENRÄUMEN

Vorteile für den Menschen:

  • Ein besseres Mikroklima
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verringerung von Hautreizungen bis zu 23%
  • Hustenneigung verringert sich um 37 %
  • Müdigkeit verringert sich um 30 %
  • Kopfschmerzen nehmen ab - 23 %
  • Stressreduzierung bis zu 47 %
  • Produktivitätssteigerung um bis zu 17 %
  • Motivierend wirkte die Anwesenheit von Pflanzen in Büroräumen auf 29 % der Befragten.
  • Innenräume werden repräsentativer

Quelle: Studie des BuGG e.V.

Fakten zu begrünten DÄCHERN

Oberflächentemperatur & latente Wärme

  • Tag-Nacht 50 Kelvin eines Bitumendaches im Vergleich zu 10 Kelvin der Dachabdichtung einer Dachbegrünung
  • 30 - 60 %ige Verringerung des Wärmeeintrages an einem strahlungsreichen Sommertag unter  einer extensiven Dachbegrünung (10-15 cm Substrataufbau) gegenüber eines Kiesdaches
  • Im Vergleich zu Bitumen- und Kiesdächern bis zu 25 °C geringere Oberflächentemperaturen
  • Die Oberflächentemperatur des Gründaches kann durch eine Bewässerung im Durchschnitt um 4 °C gesenkt werden
  • 57 % der eingestrahlten Energie werden in latente Wärme (steht nicht zur Erwärmung der Umgebungsluft zur Verfügung) umgesetzt

Verdunstung

  • Verdunstung von 60 - 75 % des Jahresniederschlags möglich
  • Umwandlung der Strahlungsbilanz in Verdunstungskälte von 58 % bei extensiver Dachbegrünung in den Sommermonaten
  • Verdunstungsmenge bei Pflanzgefässen als Dachgartenbegrünung von 200 l/m² in einer Vegetationsperiode

Reduzierung des Wärmeinsel-Effekts

  • Die mit der Kühlenergie der Pflanzen erreichte Temperaturdifferenz beträgt 2,5 - 10 Kelvin je nach Dimensionierung
  • Modellergebnisse haben in Szenarien mit grossflächiger Installation von Dachbegrünungen Lufttemperaturreduktionen von 0,2 °C und 0,9 °C gezeigt

Erhöhung der Luftfeuchtigkeit

  • Im Sommer bis zu 20 % bzw. 40 % höhere Luftfeuchtigkeit gegenüber unbegrünten Flächen

Regenwasserrückhalt

  • Bei extensiven Substraten können im Jahresmittel ca. 75 - 90 % des Gesamtniederschlags zurückgehalten werden.
  • In der Wachstumsphase werden 80 – 90 % des Niederschlages durch extensive Gründächer mit 10 cm Substrat zurückgehalten, das Kiesdach nur 29 %
  • Bei intensiven Dachbegrünungen beträgt der Wasserrückhalt je nach Aufbau 60 - 99 % der Niederschlagsmenge bei einer Speicherfähigkeit von 30 - 160 l/m²

Biodiversität

  • Wiesenartige Begrünung ca. 80 Käferarten
    Sedumbegrünung ca. 5-10 Käferarten
    Insgesamt wurden über 300 Käferarten
    gefunden, davon 30 Rote-Liste Arten
    Fund von über 175 Pflanzen (u.a. 9 Orchideenarten)
  • Nachweis von 236 Wildbienenarten auf Gründächern. Nutzung als Nahrungsquelle und als Nistplatz

Luftreinigung

  • Nach drei Jahren: CO2-Aufnahme von 0,8 - 0,9 kg/m² (800 kg bei 1000 m²-Dach)
  • 10-20 % höhere Filterwirkung als unbegrünte Dächer
  • Extensive Dachbegrünung Feinstaubbindung maximal 10g/m²/ und Jahr
  • Abbau von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff (Butan) und Benzol aus Diesel- und Benzin- Abgasen betrug gegenüber dem Ausgangszustand
    bis zu 90 % bei Extensivbegrünung

Lärmreduktion

  • Bei trockenem Substrat, 8 dB; bei feuchtem Substrat  18 dB
  • Begrüntes Flachdach, Schallquelle Nachbarstrasse: Maximale Lärmminderung bei 1000 Hz = 6 dB

Schutz der Dachhaut

  • Verlängerung der Lebensdauer der Dachabdichtung von 10-20 Jahren (Lebensdauer gewöhnlich 20-30 Jahre); Mit einer Lebensdauerverlängerung auf 40 Jahre wird die Lebensdauer einer extensiven Dachbegrünung erreicht, wodurch Austauschzyklen zusammenfallen.

Dämmwirkung

  • Winterlicher Dämmeffekt des Dachaufbaus von 2-10 %
  • 3-10 % geringerer Wärmeverlust im Winter bei
    Gründach (Aufbauhöhe 10-15 cm) im
    Vergleich zu einem Kiesdach

Wirschaftlichkeit

  • Herstellungskosten eines (Grün-)Daches belaufen sich auf etwa 1,3 % der gesamten Baukosten von Gebäuden
  • In mehrgeschossigen Wohngebäuden kann der
    Kostenanteil des Gründaches bei lediglich
    0,4 % der Bauwerkskosten liegen
  • Ein 5.000 m²-Dach mit multifunktionaler Dachbegrünung kann mit Regenwassernutzung und dem Kühlungseffekt bis zu 6.000,- CHF Stromkosten im Jahr einsparen

Solargründach

  • In Bezug auf einen Temperatur-Koeffzienten von 0,5 %/Kelvin (Bsp. Kristallin) kann ein Solarmodul über einer Dachbegrünung eine 4 - 5 %-tig höhere Leistung (0,5 %/Kelvin * 8 Kelvin = 4 %) im Vergleich zu einem Bitumendach erzielen

 

Quelle: Studie des BuGG e.V.

Bildquellen:
© Jakob AG
© Helix Pflanzensysteme
© VERTIKO GmbH
© ZinCo GmbH