• Dachgarten von ZinCo

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  • Dachgarten

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Zusätzliche Nutzfläche mit Aussicht

Begrünte Dächer sehen nicht nur schön aus und bieten zusätzliche Flächen. Ihr ökologischer Nutzen ist umfassend und nachhaltig. Ein begrüntes Flachdach ist temperaturausgleichend für das gesamte Gebäude. Es führt zu angenehmeren Innenraumklima. Primärenergie, also Energie für Klimaanlagen und Heizung kann gespart werden. 

Es speichert Regenwasser und senkt die Abwasserkosten. Sogar die Lebensdauer der Dachabdichtung verlänget sich, denn begrünte Bereiche werden vor der Sonne geschützt. Der Wasserrückhalt durch begrünte Dächer entlastet das lokale Abwassersystem. Begrünte Dächer sind die stillen Helden des Stadtklimas. Sie schlucken Lärm, schaffen Oasen, ohne, dass ein Zukauf an Fläche notwendig wäre. Sie erweitern unseren Lebensraum. Es entstehen Bienen-Buffets und Insektenwiesen. Durch Beschattung und Verdunstung verbessern sie die Luftqualität durch Feinstaub- und CO2-Bindung. Gründächer sind wertvolle Ersatzlebensräume – auch für Pflanzen. Neue Feldforschungen belegen einen grossen Insektenreichtum auf artenreich begrünten Dächern. Fachmännisch begrünte Dächer schaffen Lebensräume und erhöhen die Attraktivität des Siedlungsraums.
Für diese potentiellen Pflanzflächen muss kein Grundstückspreis gezahlt werden – sie sind ja vorhanden. Auf begrünten Flachdächern und Dachgärten gehen 50 bis 75 Prozent der Niederschläge durch Verdunstung zurück in die Atmosphäre. Das führt zu einer Senkung  sommerlicher Raumtemperaturen in den Dachgeschossen um bis zu 5 °C. Der winterliche Wärmeverlust durch Begrünung wird deutlich reduziert. In einem Projekt konnte die Winter-Sommer-Temperaturspanne auf einem Feuchtdach von -5 bis +70 Grad, durch Begrünung auf 10 bis +30 Grad nivelliert werden. Was eine enorme Kosteneinsparnis für Heizung und Kühlung zur Folge haben dürfte. Begrünte Dächer verbessern auch das Kleinklima. Durch Senkung der Lufttemperatur (Verdunstung), Feinstaub- und CO2-Bindung sowie die NO2-Filterleistung. Selbst auf die bodennahe Umgebung wirken Dachbegrünungen kühlend – allerdings erst bei einer Grösse ab 100 Quadratmetern und einer Gebäude­höhe bis maximal 10 Metern. Eine Milderung der Sommerhitze durch bepflanzte Dächer wird vor allem durch niedrige, grossflächign Gebäuden´erreicht. Zudem dämpfen kühlende Winde den Hitzeinsel-Effekt. Frischluftkorridore dürfen nicht zugebaut werden und geplante Gebäude sollten längs und nicht quer zur Windrichtung stehen. Basel verfügt über entsprechende Planungsempfehlungen. Grundlage dafür bildete eine von der Universität Basel und dem Stadtkanton erarbeitete Klimaanalyse der Region Basel (KABA).

Natur-Erinnerung und knallharte Fakten

  • Zusätzliche Nutzflächen
  • Lärmminderung / Schallschutz
  • Wärmeverlust im Winter wird reduziert
  • Geringerer häuslicher Hitzestau im Sommer
  • Verbesserung des Kleinklimas durch Senkung der Lufttemperatur (Verdunstung), Feinstaub- und CO2-Bindung sowie die NO2-Filterleistung
  • Akzeptanz / Natur-Erinnerung in Städten
  • Verminderung der Abwasserkosten
  • Schutz der Dachhaut
  • Verwendung von Grauwasser bei 80% der eingesetzten Pflanzen möglich.
  • Biodiversität: 236 Wildbienenarten und zahlreiche Insektenarten konnten bisher auf Gründächern nachgewiesen werden
  • Regenwasserrückhalt, Minimierung der Niederschlagsabfluss-Spitzen
  • Wertsteigerung der Immobilie, Aufwertung des Wohngebietes

Ein Dachgarten mit Bienen

In unserem Gartenbau-Unternehmen Diebold & Zgraggen Gartenbau AG entstand ein begrünter Dachgarten. Mit Bienen. Auf unserem Dach schwirren also Bienen. Infolge könnte man behaupten, wir sind "umschwärmt von Bienen". Deshalb haben wir unseren Honig "Hey Honey Honig" genannt. Auch, weil wir unsere Art von Artenschutz und unser Bemühen um Biodiversität durchaus sexy finden. 

Neben der Bienenweide und "Bienenhotels" bietet unser Dachgarten aber auch einen Freiluft-Besprechungsraum, einem weiteren Schaugarten entstanden. Weil alles zusammen hängt und kombinierbar ist. Eine Win-Win-Win-Situation im Einklang mit der Natur. Synergie-Effekte, die wir, neben dem Honig, gerne "ernten".